Neuer Vorstand gewählt

Auf ihrer Mitgliederversammlung in der Alten Mensa am Wilhelmsplatz hat die DOG-Bezirksgruppe Göttingen/Südniedersachsen einen neuen Vorstand gewählt.

Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Buss und auch das langjährige Vorstandsmitglied Hans-Georg Halve sowie Mischa Lumme kandidierten auf eigenen Wunsch nicht mehr. Sie wurden für ihre engagierte und zum Teil langjährige Tätigkeit im Vorstand mit Dank durch die Mitgliederversammlung verabschiedet.

Die Wahlen fielen eindeutig aus: Petra Reußner bleibt erste Vorsitzende, zu ihr gehört ein sechsköpfiges Team. "Wir arbeiten viel im Team und verteilen die Arbeit auf mehrere Köpfe. Dabei nutzen wir auch die Kompetenzen jeder einzelnen Person", erläuterte Reußner nach der Wahl.

Zu diesem Team gehören Arne Göring (Sportpolitik), Dieter Rodacker (Finanzielles), Heinz Willi Elter, Bernd Hörtdörfer (Kommunikation), Elke Balleer (Projekt „Kinder bewegen“) sowie Sabrina Rudolph (Mitgliederbetreuung). Die „kritische Stimme“ Wolfgang Buss trennt sich von seinem Posten des Stellvertretenden Vorsitzenden, werde dem Verein aber in bewährter Weise treu bleiben.

Arne Göring, Dieter Rodacker, Heinz Willi Elter, Bernd Hörtdörfer, Elke Balleer sowie Sabrina Rudolph (v.l.) gehören zum neu gewählten Team der DOG Göttingen. Es folgen die wieder gewählte Erste Vorsitzende Petra Reußner, Ehrenpräsident Gerhard Scharner und Peter von Löbbecke (Präsident Bundes-DOG). Foto: Hartwig

Für die kommenden Jahre nehmen sich Reußner und ihr Team vor, weiter an bisherigen Aktivitäten festzuhalten. Das Projekt „Kinder bewegen“, Patenschaften zur Förderung des Leistungssports gehöre dazu; regelmäßig stattfindende Diskussionsforen, Sommerfeste und Winterfahrten sind im Rahmenterminplan vorgesehen. Auch Fahrten zu Sport-Events waren Thema in ihrer Rede zum Ausblick auf die kommenden Jahre.

Die DOG Göttingen, die in ihren Veröffentlichungen die Haltung von IOC und DOSB zum Thema Doping sowie deren Intransparenz kritisiert, organisiert seit 1996 Fahrten zu Olympischen Spielen, die zurückliegenden Spiele in Rio blieben ein Traum. Denn „Hotelkosten von rund 1000 Euro pro Zimmer waren für uns nicht bezahlbar."

(Auszüge & Foto aus Blick vom 5. Oktober 2016)