Rainer Hald setzt auf Kontinuität und Weiterentwicklung (2009 bis 2013)

Am 23. April 2009 wurde der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Göttingen Rainer Hald in Nachfolge von Gerhard Scharner zum 1. Vorsitzenden der DOG Bezirksgruppe Göttingen/Südniedersachsen gewählt.

Damit wurde einseits auf Kontinuität in der Amtsführung sowie auf eine weitere bewährte Zusammenarbeit mit dem größten Bankhaus der Region gesetzt, die gleichzeitig einer der Hauptförderer des olympischen Sports in Deutschland ist. Andererseits sollte durch die Führungsperson Rainer Hald auch eine Weiterentwicklung der Bezirksgruppe entsprechend den inhaltlichen und organisatorischen Anforderungen der kommenden Zeit erreicht werden.

Die Voraussetzungen hierfür waren gegeben, da die DOG Bezirksgruppe Göttingen/Südniedersachsen zu diesem Zeitpunkt schon 156 Mitglieder hatte und noch kontinuierlich wuchs.

Rainer Hald zur Seite standen im neugewählten Vorstand mit Dr. Wolfgang Buss, Petra Reußner, Rolf Parr, Heinz-Willi Elter, Elke Balleer und Hans-Georg Halve auch wieder erfahrene DOGler, dazu der bewährte Geschäftsführer Frank Sickora (v.l.n.r.).

 

Neu dazu kamen mit dem Aufgabenschwerpunkt „Kinder bewegen“ Rüdiger Grunewald und als Unterstützung in der Geschäftsführung Cathrin Grischke.

 

Jedoch, so Rainer Hald: „ Die tollen Veranstaltungen, die wir gemacht haben, sind in der Fläche noch nicht (ausreichend) angekommen (…) Wir haben da (aber) unser Netzwerk (…) und werden in (weiteren) kleinen Schritten anfangen, auch Multiplikatoren zu unseren Veranstaltungen zu suchen“ im Interview mit dem GT-Redakteur Holger Vorrath für das Stadtmagazin 37-09/2009.

Entsprechend aktiv ging der neue Vorstand nun seine Aufgaben an.

Mit Foren zu den hochaktuellen Themen "Wie zukunftsfähig sind unsere Turn- und Sportvereine - aktuelle Aufgabenstellung und Anforderungsprofile im Wettbewerb mit konkurrierenden Sportanbietern" (Hauptreferent war Prof. Dr. Helmut Digel, Sportsoziologe der Universität Tübingen) und „Doping im Sport - Drogen und Sucht als gesamtgesellschaftliches Problem?“ (Hauptreferenten waren: Dr. Henrik Faure, Asklepios Fachklinikum Göttingen, Prof. Dr. Anje Dresen, Universität Mainz und Dr. Mischa Kläber, Universität Darmstadt) in den Jahren 2009 und 2010 wurden wiederum wichtige Akzente in der Beratung und Aufklärung zum Sport in unserer Gesellschaft gesetzt.

Höhepunkte in diesen Jahren der Amtszeit von R. Hald aber waren sicherlich die beiden Auslandsexkursionen nach Israel und Jordanien zum Kennenlernen anderer Sportkulturen und zum Besuch der Olympischen Sommerspiele in London 2012.

Die Interesse an der Göttinger DOG in der Öffentlichkeit stieg noch einmal an und die regelmäßigen Berichte in den Lokalzeitungen führten auch zu einem weiteren Anstieg der Mitgliederzahlen. Der regionale Vereins- und Verbandssport erkannte immer mehr den Nutzen dieser Förderorganisation des Sports und zahlreiche gegenseitige Zusammenarbeiten und Unterstützungen wurden zu einer Selbstverständlichkeit. Inzwischen hatte sich die DOG Göttingen/Niedersachsen auch zur zweitgrößten Zweigstelle im Bundesverband mit ca. 170 Mitgliedern entwickelt.

Eine Fahrt zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Olympiastadion in Berlin führte uns 2009 auch erstmals zu einem besonderen Sportereignis in Deutschland.

 

Im Rahmen der schon traditionellen Winterfahrten ging es 2010 in den Harz mit einer Wanderung vom Torfhaus zum Brocken und 2011 wieder einmal nach Berlin, wo wir die dortige Berliner DOG-Gruppe besuchten und zugleich unsere Göttinger Bundesligamannschaft von „Schwarz-Gold“ bei ihrem dortigen Tanzturnier unterstützen.

Zum Sommerfest 2010 waren wir wieder einmal Gast auf der Tennisanlage des SV Bovenden und spielten dort unsere DOG-Meisterschaft im gemischten Doppel aus.

Im sportpolitischen Bereich blieb das Projekt „Kinder bewegen“ einer unserer Schwerpunkte.

Unsere Vorständler Rüdiger Grunewald (Sportwissenschaftler und Jugendpfleger in der Gemeinde Friedland) und Elke Balleer (u.a. Sportlehrerin) hatten einen sog. „Bewegungskoffer“ mit vielen geeigneten Spielgeräten für Kindergärten konzipiert, der mit Spendengeldern der Sparkasse Göttingen produziert und interessierten Kindergärten für einen Betrag von 50 € zur Verfügung gestellt wurde. Der erste Bewegungskoffer wurde am 08. März 2011 dem ‚Bewegungskindergarten‘ in Groß-Schneen vom Vorsitzenden Rainer Hald übergeben.

Natürlich war die Göttinger DOG auch dabei als darum ging, in Deutschland die Öffentlichkeit für die Bewerbung um mögliche Olympische Winterspiele in München 2018 zu mobilisieren. Mit viel prominenten Sportlerinnen und Sportlern wurde eine große Werbeveranstaltung in der Göttinger Stadthalle am 16. Juli 2011 durchgeführt, bei der die hiesige DOG-Bezirksgruppe u.a. Olympiasieger wie Rosi Mittermaier und ihren Ehemann Christian Neureuther, Manfred Schnelldorfer, Sandra Kiriasis oder Rico Groß begrüßen konnten. Dies war ein olympischer Höhepunkt im sonst vom Spitzensport wenig verwöhnten Göttingen.